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lacastra
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The Circle von Dave Eggers
The Circle
Details
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Ofirs Küche: Israelisch-palästinensische Familienrezepte. Mit 80 vegetarischen Rezepten von Insel Verlag
Ofirs Küche: Israelisch-palästinensische Familienrezepte. Mit 80 vegetarischen Rezepten
Gebundene Ausgabe
lacastra

"Zu viel Knoblauch kann es gar nicht geben.", mit diesem Zitat am Ende der Einleitung hat mich das Buch "Ofirs Küche" sofort neugierig gemacht, denn diese Lebensweisheit kann ich, oft zum Leid meiner Mitmenschen, nur unterschreiben. Mit israelisch-palästinensischer Küche hatte ich persönlich bis jetzt fast gar keine Berührungspunkte, doch bereits nach einem kurzen Blick ins Inhaltsverzeichnis hatte ich eine ungefähre Ahnung davon, was mir bis jetzt alles entgangen ist. Denn zusammengestellt hat Ofir Raul Graizer mit viel Liebe ein tolles Kochbuch, was die besten Gerichte aus seiner Heimat vereint. Enthalten sind 80 vegetarische (manchmal auch vegane) Rezepte, die perfekt gebettet in Geschichten über deren Herkunft und auch Ofirs Familie daher kommen, das alles untermalt mit zahlreichen anschaulichen Fotos, die meist sofort Appetit machen. Nun mögen bei Worten wie "vegetarisch" und "vegan" dem ein oder anderen Fleischfreund (ich zähle mich selbst dazu und esse gern und regelmäßig Fleisch) schon die Ohren klingeln, jedoch habe ich bis jetzt noch bei keinem Gericht aus dem Buch eine Fleischbeilage vermisst oder mir gedacht "mensch, da jetzt noch ein gutes Schnitzel dazu". Die Rezepte haben es geschafft, mir eine gesunde fleischlose Küche etwas näher zu bringen. Die Gerichte sind tatsächlich größtenteils mit wenigen bzw. einfachen Zutaten zuzubereiten und übersteigen dabei auch nicht den Horizont von Kochmuffeln wie mir. "Ofirs Küche" hält in allen Punkten was es im Vorhinein verspricht, und ist für mich wirklich eine kleine kulinarische Bereicherung. Für Leute die nicht gern super aufwendig kochen aber trotzdem ein tolles Gericht zaubern wollen und neugierig auf israelische Küche sind ist dieses Buch definitiv einen Blick wert.

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Der Mann am Grund: Der erste Fall von Kommissar Holina von Braumüller Verlag
Der Mann am Grund: Der erste Fall von Kommissar Holina
Taschenbuch
lacastra

Neuer Ermittler, alterwürdige Stadt, rundum gelungener Krimi! Ja ich gebe zu, schon das Cover, welches einen Fensterblick auf die wunderbare Stadt Prag zeigt hat mich sofort in seinen Bann gezogen...und genau dieses Fenster mit seinen Post-its hat auch noch einen Auftritt im Buch, also zur Abwechslung mal kein 08/15 Cover von jemandem der mal schnell Prag gegoogelt hat. Genretypisch beginnt die Geschichte mit dem Fund einer Leiche, hier auf dem Grund eines Badesees, womit praktischerweise auch gleich der Titel erklärt ist. Der Leser begleitet den Prager Kommissar Holina fortan bei seinen Ermittlungen zum Fall, in seinem beruflichen und im Privatleben und zumindest mir war er äußerst sympatisch. Passend dazu entfaltet sich eine nicht nur gut geschriebene sondern auch überaus spannende und wendungsreiche Geschichte, die es schafft, auch am Ende noch glaubwürdig zu bleiben. Alles in allem ein wirklich gut geschriebener Krimi, der noch dazu ganz ohne Cliffhanger auskommt sondern in sich abgeschlossen ist, für alle die Prag ...und eben Krimis mögen fast schon ein Muss. Jedoch lässt der Schriftzug "der erste Fall für Kommissar Holina" darauf schließen, dass beim entsprechenden Erfolg noch weitere Teile folgen werden. Ich würde es mir jedenfalls wünschen.

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Lenz
Lenz
lacastra

Kommissar Eschenbach macht sich nen Lenz. Herbstzeit ist bei mir traditionell Krimizeit, da kommt der neue Fall für Kommissar Eschenbach doch genau recht, für die kalten und dunklen Tage. Diesmal dreht sich die Geschichte, wie der Name schon vermuten lässt, um Eschenbachs alten Freund und Kollegen Ewald Lenz, der nach dessen Rückkehr plötzlich verschwunden ist und noch dazu unter Terrorverdacht steht. Der perfekte Ausgangspunkt also für eine spannende und wendungsreiche Geschichte... Diese schreitet Genre-untypisch eher gemächlich voran und entwickelt sich langsam. Da hat man nebenbei genug Zeit, den schönen Schreibstil des Autors gebührend zu würdigen, der abwechselnd aus den Perspektiven von Lenz und Eschenbach erzählt. Die Story an sich ist durchaus solide Krimikost, jedoch blieb die ganz große Spannung bei mir aus. Wer eher gemächlichere, schön geschriebene Krimis mag und nicht unbedingt auf nervenzerreißende Spannungsmomente aus ist, der ist hier gut bedient. Wer die Reihe bis jetzt mochte wird sicherlich sowieso zugreifen.

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Gangsterblues
Gangsterblues
lacastra

Harte Jungs, authentische Geschichten und viel Lesevergnügen! Geschichten aus dem Knast sind meist Geschichten die das Leben schreibt, aus einer uns sehr nahen und doch, sofern man nicht zufällig schon mal selbst gesessen hat, auch sehr fernen Welt, kennt man Gefängnisalltag und Geschichten meist nur aus Filmen, Serien oder Reportagen. Was mich zuerst ansprach war tatsächlich das Cover, was wie ich dachte, neben dem Titel auch schon einen vermeintlichen Häftling zeigt...weit gefehlt, ist das doch ein Porträt des Autors (hier bitte ich Herrn Bausch vielmals um Entschuldigung für meine voreiligen Schlüsse), der tatsächlich seit Jahren Gefängnisarzt ist, also alle Geschichten quasi aus erster Hand erfuhr. Genau wie ich voreingenommen über das Cover dachte, so könnte man auch den Protagonisten und Geschichten im Buch begegnen, jedoch wird man beim Lesen schnell eines Besseren belehrt, da oft viel mehr dahinter steckt, als das Auge auf den ersten Blick sieht. Zu Anfang liest man, dass die einzelnen Stories im Buch vom Autor verfremdet und teils weitergesponnen wurden, was aufgrund von Persönlichkeitsrechten etc. ein logischer Schritt ist. Dennoch stimme ich dem Autor nach dem Lesen absolut zu, auch wenn die Handlungen in Bezug auf die tatsächlichen Ereignisse abgeändert wurden, so könnten die Geschichten doch genau so passiert sein. Bereits die erste Geschichte konnte mich begeistern, ja ließ mich mitfiebern und so fiel es mir, auch wenn die abgeschlossenen Erzählungen dazu einladen, recht schwer beim Lesen eine Pause einzulegen. Wer sich auch nur im Entferntesten für solcherlei Lesestoff interessiert, der kann hier bedenkenlos zugreifen.

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Harte Landung von Unikat Verlag (Nova MD)
Harte Landung
Gebundene Ausgabe
lacastra

Voranstellen würde ich meiner Rezension gern ein Zitat, was mich in erster Linie dazu veranlasst hat, zu diesem Buch zu greifen: "Ein kraftvolles Buch, ein literarischer Coup, ein deutscher John Grisham." (- Veit Etzold, Autor). Soweit so gut, diese Aussage ist schon mal eine Hausnummer für sich, aber kann das Erstlingswerk von Simon Tanner diese hoch angesetzte Messlatte erreichen? Meiner Meinung nach leider nicht. Die Story handelt von Heiko Anrath, einem erfolgreichen Manager bei der Nerma AG, Familienvater und leidenschaftlichem Schachspieler, der grob gesagt in Ereignisse verstrickt wird, die sein Leben umzukrempeln drohen. Wenn man sich jetzt vorstellt, wie John Grisham daraus eine Geschichte bastelt klingt das durchaus nach spannender Unterhaltung, jedoch gelingt Herrn Tanner dies in meinen Augen so gar nicht. Die Geschichte an sich ist weder besonders spannend noch in irgend einer Form emotional mitreißend, sie braucht verhältnismäßig sehr lang um in Gang zu kommen, was bei der Kürze des Buches eher auf negative Art erstaunlich ist. Sowohl die Welt des Managements als auch Protagonist Anrath werden recht trocken und wenig spannend beschrieben, der Charakter weckte keinerlei Gefühle bei mir, man fiebert einfach nicht mit. Die wirtschaftlichen Themen werden meines Erachtens für einen Leser welcher der Branche fremd ist, nicht ausreichend interessant näher gebracht. Um auf das Eingangszitat zurückzukommen, für mich ist das Buch am Schluss leider weder kraftvoll, noch ein großer Coup und außer von der Grundthematik her nicht mit den Erzählungen eines John Grisham zu vergleichen. Vielleicht hat es da ein Autorenkollege für den Klappentext zu gut gemeint, aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Wer jedoch einen spannenden Wirtschaftsroman sucht, der sollte dann wirklich eher zum großen Vorbild greifen.

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Chicago von HarperCollins
Chicago
Gebundene Ausgabe
lacastra

Ein spannender Thriller in den "Roaring Twenties", was kann da schon schief gehen? Bereits das Cover erinnert ein alte Gangsterfilme oder an die grandiose Serie "Peaky Blinders". Was ich mir im Vorfeld erhoffte war eine schnelle, spannende und dreckige Geschichte, die mir ein nachvollziehbares Bild dieser turbulenten geschichtlichen Epoche zeichnet und mit dem einen oder anderen Twist aufwartet. Was ich bekommen habe blieb jedoch etwas hinter meinen Erwartungen zurück. Mein größtes Problem mit dem Buch ist höchstwahrscheinlich der Schreibstil des Autors an sich, der auf mich teils wirr und seltsam wirkte, gespickt mit so mancher Wiederholung. Dadurch hatte ich anfangs so meine Probleme in die Geschichte einzusteigen. Die Handlung nimmt nur langsam an Fahrt auf, gerade in der ersten Hälfte sucht man die Thrillerelemente eher vergebens, die Geschichte fügt sich erst nach und nach zusammen. Allgemein ist die Geschichte an sich kein wirklicher Pageturner, Rachegeschichten habe ich schon wesentlich spannendere gesehen und gelesen. Aber bei all der Nörgelei, was David Mamet wirklich gut hinbekommt ist, dem Leser das Chicago der 20er Jahre bildgewaltig und nachhaltig zu beschreiben, zumindest in diesem Punkt wurden meine Erwartungen vollends erfüllt. Wer einen spannenden Thriller mit dem Pacing eines Fitzek o.ä. erwartet, dem werden hier sicher das ein oder andere Mal die Augen zufallen, wer hingegen ein gut gezeichnetes Bild der 1920er erleben möchte und anfangs ein wenig Lesefrust verkraften kann, der wird nicht enttäuscht werden von dem was er bekommt.

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Das Heer des Weißen Drachen
Das Heer des Weißen Drachen
lacastra

Nach knapp einem Jahr des Wartens (ja, im Verhältnis zu vielen anderen Autoren eine durchaus annehmbare Spanne) ist es nun endlich soweit und der zweite Teil der "Draconis Memoria" Trilogie von Anthony Ryan hält nun endlich Einzug in die Buchhandlungen. Und um es kurz zu machen, auch hier liefert Ryan, den ich als Autor schon nach seinem Erstlingswerk, der Rabenschatten-Trilogie schätzen lernte, wieder klischeelose Fantasy vom Feinsten. Ohne groß auf den Inhalt einzugehen um jegliche Spoiler zu vermeiden: auch der zweite Teil fesselt wie gewohnt durch seine Story, die Spannung und die fantasievoll ausgearbeitete Welt, welche Fantasy und Steampunkelemente wunderbar vereint, ab und an kommen jedoch auch ein paar kleinere Längen vor, was bei 700 Seiten aber durchaus zu verschmerzen ist. Auch nach einem Jahr zwischen Teil 1 und 2, gefüllt mit vielen anderen Büchern, hatte ich überraschenderweise keine Probleme, wieder in die Geschichte reinzufinden, die wiederum aus verschiedenen Charakterperspektiven erzählt wird. Hier habe ich positiv festgestellt, das es bis jetzt keinen Charakter gibt, der mich wirklich nervt, oder bei dessen Kapitel ich schon vorher denke "brrr, hier mach ich lieber erstmal eine Lesepause". Am Ende bleibt dann das gute Gefühl noch ein ganzes weiteres Buch vor sich zu haben, sowie das schlechte Gefühl nun wieder ein Jahr oder gar mehr warten zu müssen. Wer den ersten Teil mochte kauft sicher ohne große Grübelei auch Teil 2, wer bis jetzt gewartet hat, kann beruhigt die neue Reihe beginnen, denn Anthony Ryan hält sein Niveau bis jetzt sehr gut (und hoffentlich auch die Abgabefrist für Teil 3 (-; ).

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Der Spielmann / Die Geschichte des Johann Georg Faustus Bd.1 von List
Der Spielmann / Die Geschichte des Johann Georg Faustus Bd.1
lacastra

Eins vorweg, das Cover von "Der Spielmann" gewinnt sicher keinen Preis für besonders große Innovation oder besondere Schönheit, vielmehr wäre ich in der Buchhandlung höchstwahrscheinlich daran vorbei gegangen, hätte ich nicht schon Online den Klappentext gelesen, der sofort mein Interesse geweckt hat...tja und was hätte ich da alles verpasst. Die Geschichte handelt von Johann Georg Faustus, der schon das historische Vorbild für Goethes legendären Faust war, umso spannender ist es, nun eine mehr oder weniger Neuinterpretation in den Händen zu halten. Der Schreibstil ist durchweg sehr eingängig und garantiert einen ungehinderten Leseflow, er wirkt nie gekünstelt, gestelzt oder altbacken, was ich bei historischen Romanen immer sehr begrüße. So begleitet der Leser nun eben jenen Johann Georg, erst als wissbegieriges Kind, später als eifrigen Jugendlichen und schließlich als den berühmt berüchtigten Mann, den die meisten Leute kennen und erfährt, wie die Begegnung mit dem geheimnisvollen reisenden "Gelehrten" Tonio del Moravia sein Leben für immer veränderte. Zur Geschichte an sich möchte ich gar nicht allzu viele Worte verlieren, nur soviel, sie ist sowohl spannend und fantastisch, als auch ein wenig gruselig und dramatisch. Dem geneigten Leser wird also viel geboten für sein Geld und die Grundstimmung des Buches passt perfekt zum herannahenden Herbst. Mich jedenfalls hat die Geschichte sehr begeistert, sodass ich die fast 800 Seiten relativ zügig durch hatte. Umso besser, das direkt noch ein zweiter Teil geplant ist, der 2019 erscheint. Wer sich schon immer für Faust interessiert hat oder einfach nur mehr über ihn wissen wollte ist bei diesem Roman genauso gut aufgehoben wie diejenigen, die nach einer guten und spannenden Story in einem mittelalterlichen Setting suchen. Spontan kam mir Daniel Kehlmanns "Tyll" beim Lesen wieder in den Sinn, wem der Schreibstil streckenweise zu anstrengend oder die Story nicht zusammenhängend genug war, der sollte sich vielleicht am Spielmann versuchen, bereuen wird man es nicht.

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